Der Radsport ist zur Zeit in der Krise- die Tour de France ist zur Spritztour geworden, zudem gibt es immer weniger Nachwuchs- Glaubt man. Denn der BMX- Sport ist bei den Jugendlichen sehr beliebt. BMX ist ein sauberer Sport, zumindest im übertragenen Sinn, denn es geht hart zur Sache. BMX heißt Bicycle Motocross und bedeutet entweder, dass man sich mit anderen Fahrern auf schlammigen Sandstrecken misst oder Wettbewerbe mit anderen Fahrern in Trickdisziplinen durchführt.
Diese Art des Sportes gibt es seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts und hat sich von den USA ausgehend auf Europa ausgebreitet. Besonders beliebt ist der Tricksport (Freestyle), bei dem man nach der Ausübung der Tricks nicht unbedingt völlig beschmutzt nach Hause kommt. Tricks werden hierbei vornehmlich auf Plätzen mit Rampen, Halfpipes, Geländern und Hindernissen ausgeführt. In den Trickdisziplinen wird zwischen Tricks und Grinds unterschieden. Es gibt unzählige von verschiedenen artistischen Tricks mit dem BMX- Rad umzugehen, wobei die
Möglichkeiten in vielen verschiedenen Namen, zur Identifikation, festgehalten sind. Als beispiel wäre der X- Up zu nennen, bei dem man im Sprung den Lenker um 180° dreht und die Arme so in eine X- Position bringt.
Weitere Tricks sind der Frontflip, bei dem man im Sprung einen Vorwärtssalto schlägt, folglich den Backflip usw. Bei den Grinds gibt es ebenfalls verschiedenen Tricks, wie zum Beispiel den Pedalgrind, wobei man auf nur einem Pedal ein Geländer herunterrutscht. Bei den Tricks und Grinds wird auch nur auf den sog. Pegs gerutscht, welche die Achsverlängerungen der Räder darstellen.
